Bewährtes und Neues beim Deutschen Centrum für Chormusik

29. Mai 2015

Die Mitglieder des Deutschen Centrum für Chormusik e.V. (DCfC) trafen sich am Freitag zu ihrer Hauptversammlung im „Gotischen Haus“ in der Limburger Altstadt. Neben der Wahl des neuen Vorstandes wurden vorwiegend zukunftsweisende Themen erörtert.

Wesentliche Inhalte waren die Präsenz des DCfC bei der Chor.com in Dortmund im Oktober 2015, die Raumproblematik der auf über 300.000 Exponate angewachsenen Größe der Bibliothek für die die Stadt Limburg einen Umzug in das Schloß vorgeschlagen hat. Themen waren auch die Planung des Treffens des Chorleiter-Forums im Januar 2016 und die beabsichtigte Kooperation mit dem „Harmonie-Festival“ in Lindenholzhausen 2017. Weiterhin soll nach Wegen zur stärkeren Einbindung der weltweit einmaligen Institution in das Kulturleben der Kreisstadt gesucht werden. Es wird beispielsweise über eine „Chormesse“ analog zur traditionellen „Whiskey Fair“ in Limburg nachgedacht. Das neuentwickelte „First-page-system“, das eine Vorbereitung zur Online-Recherche ist, wurde ebenso vorgestellt.

Bei der Vorstandswahl wurden die bisherigen Mitglieder Manfred Bender (1.Vorsitzender), Monika Gößwein (2. Vorsitzende), Reinhard Baumgärtner (Kassenwart) einstimmig wiedergewählt. Neue Vorstandsmitglieder sind Bernd Bendel (Lindenholzhausen) als Schriftführer und Veronika Zilles (Hachenburg)  als Sprecherin des Chorleiter-Forums. Zur Kassenprüferin wurde Angelika Seip für eine zweite Amtszeit gewählt.

Das DCfC dankt dem ausscheidenden Vorstandsmitglied Matthias Roßbach ganz herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für den Verein und dem Kassierer Reinhard Baumgärtner, dem von den Kassenprüfern eine ausgezeichnete Führung der Kasse bescheinigt wurde.

Der Vorsitzende: „Das DCfC besteht jetzt 29 Jahre. Man habe Kindheit und Pubertät hinter sich gelassen und den Verein auf eine solide Basis gestellt. Das DCfC habe sich national und international einen Namen gemacht und unzählige Chormusiker bei ihrer Programmgestaltung unterstützt. Das wird es auch weiterhin tun. Die radikalen Veränderungen in unserer Zeit, besonders im Bereich Chormusik, der Wandel im Verlagswesen sowie der Medienwelt und die Einflüsse anderer kultureller Traditionen, machen unsere Arbeit besonders wertvoll und sinnvoll. Besonders erfreulich ist, dass das "Gotische Haus – Römer 2-4 6“ zu einem Symbol für die Chorliteratur in der ganzen Welt geworden ist…“

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