Das nächste  "HARMONIE  FESTIVAL"  25. - 28.Mai 2017
Limburg-Lindenholzhausen (Deutschland) wird sicher wieder ein Highlight der internationalen Chorbegegnung werden.

Am 5.Juni wurde mit der Gründung des Förderkreises der Grundstein für das HARMONIE FESTIVAL 2017 gelegt.

Hier Auszüge aus dem Bericht der Journalistin Lydia Malethon, warum es immer wieder etwas ganz besonderes ist.....

Ein Traum...

Menschen denen es gelingt, Ihre Träume und Visionen zu realisieren, sind bewunderns- und beneidenswert. Im Jahre 1979 wagten sich die 100 Männer des Chores der "Harmonie" Lindenholzhausen an die Verwirklichung ihres lange gehegten Traumes, der im Mai 1981 erstmals Realität wurde. Sie veranstalteten ihr eigenes internationales Chorfestival.
 
Die Basis für das Festival wurde schon 1957 und 1959 durch die Teilnahmen der "Harmonie" beim "International Musical Eisteddfod" in Llangollen/Wales geschaffen.  Die Sänger waren begeistert und fasziniert von der internationalen Begegnung, den freundschaftlichen Wettbewerben und der herzlichen Aufnahme in den walisischen Gastgeberfamilien. Fortan brannte ein Feuer in den Herzen der "Harmonisten" und die Förderung der internationalen Völkerverständigung auf musikalischer Ebene entwickelte sich zum obersten Ziel dieses Chores.

Die Folge waren viele Konzertreisen und Teilnahmen an internationalen Festivals sowie Gastkonzerte in Lindenholzhausen mit befreundeten Chören aus aller Welt. Hierdurch wurde die Flamme der Begeisterung auch an die jüngeren Sängergenerationen weitergegeben.

Nach der dritten Teilnahme am Festival in Llangollen 1979  entschloss man sich, systematisch das erste "HARMONIE – FESTIVAL“ vorzubereiten.

Nach dem ersten und zweiten Festival 1981 und 1987 nahmen beim 3. "HARMONIE-FESTIVAL 1993“ bereits über 300 Chöre und Folkloregruppen 42 Nationen teil. Somit avancierte es zum größten Festival seiner Art in Europa neben dem großen Vorbild in Llangollen/Wales.
Nach wie vor bestehen freundschaftliche Bande zwischen Lindenholzhausen und Llangollen, und unter der Leitung von Martin Winkler gelang es der "Harmonie" 1995 erstmalig, einen ersten Preis beim großen Eisteddfod in Llangollen zu erringen.

Bemerkenswert übrigens, dass in zwei "Kleinstädten", mit jeweils 3000 Einwohnern, nämlich Llangollen und Lindenholzhausen, die beiden größten Chor- und Folklorefestivals Europas ausgerichtet werden. Offensichtlich können die kleinen kommunalen Gemeinschaften mit ihren vielen ehrenamtlichen Helfern ohne kommerzielle Zielsetzungen mehr bewegen als andere.

Im Gegensatz zu anderen Festivals wird das "HARMONIE  FESTIVAL“ nur alle sechs Jahre durchgeführt und ist ein wirklich besonderes Ereignis, vergleichbar "Olympischen Spielen" für Chöre und Folkloregruppen. Die Veranstalter erfreuen sich einer stetig steigenden Beteiligung.

                                   
Musikalische Vielfalt fördern

Auf Befragen des musikalischen Leiters Martin Winkler wurde klar, dass hier nicht Gigantomanie betrieben sondern die musikalische Vielfalt gefördert werden soll. Durch die Erweiterung des Chorwettbewerbes auf 16 verschiedene Kategorien für Kinder-, Jugend-, Frauen-, Männer-, Gemischte- Kammerchöre mit und ohne Pflichtchorwerk sowie drei Volksliederwettbewerbe für Frauen-, Männer- und Gemischte Chöre und einen Wettbewerb für Jazz-Chöre wollen die Veranstalter den Chören aller Gattungen eine geeignete Plattform zur Wettbewerbsteilnahme bieten und die Vielfältigkeit der chorischen Vokalmusik unterstützen und fördern.


Sonderpreise

Bemerkenswert auch die Wettbewerbsausschreibung:  in jeder Kategorie werden Kunst- und Geldpreise sowie Zertifikate in Gold, Silber und Bronze vergeben. Darüber hinaus kann die Jury herausragende Einzelleistungen mit Sonderpreisen aus einem Fonds von 10.000 DM (in 2005:  5.000 Euro) honorieren, wie zum Beispiel eine herausragende Interpretation eines Stückes der Romantik oder eines zeitgenössischen Werkes.  

Man spürt, dass man sich sehr intensiv mit dem Wettbewerbsmodus beschäftigt hat und dass der Gedanke an die musikalische Vielfalt und Vergleichbarkeit der verschiedenen Chorgattungen im Vordergrund  steht, wenngleich eine absolute Vergleichbarkeit ohnehin nicht zu erreichen ist. Immer müssen die individuellen Kriterien und Prioritäten der Jury das Maß der Dinge bleiben. Auch den teilnehmenden Chören, die keinen Preis erringen, wird eine Leistungseinstufung in Form eines Zertifikates in Gold-, Silber- oder Bronze ausgestellt. Man möchte durch die Vergabe der Leistungszertifikate allen Teilnehmern Ansporn und Motivation für ihre weitere Arbeit mit geben.

Das Flair

Das Flair wurde bei den bisherigen "Harmonie-Festivals" in besonderem Maße durch die Folkloregruppen aus aller Welt mit ihren bunten Trachten und vielen spontanen Darbietungen auf dem Festivalgelände geprägt. Kenner der Festivalszene wissen um die zwischenmenschlichen Begegnungen, Erlebnisse und spontanen Freundschaften, die durch gemeinsames Tanzen, Singen und Musizieren zustande kommen. Es entsteht eine faszinierende Atmosphäre, der sich auch Unbeteiligte nicht entziehen können.
Eine weitere Besonderheit ist die Jury für den Folklorewettbewerb (Folkloretänze mit Instrumental- und Vokalmusik). Diese Jury bilden die Teilnehmer selbst, in dem jede teilnehmende Folkloregruppe einen Vertreter in die Jury entsendet, der selbstverständlich den eigenen Beitrag nicht bewerten darf. Hierdurch wird eine hohe gegenseitige Akzeptanz und ein starkes Gemeinschaftsgefühl erreicht. Der Gedanke an den Wettbewerb rückt in den Hintergrund.

Realistische Visionäre

Dass die einhundert "träumenden" Männer in Wahrheit realistische Visionäre sind, erkennt man an ihren Vorstellungen von Management und Organisation. Dies musste auch  jedermann erkennen, der die Präsentations- und Informationsshow für das "HARMONIE-FESTIVAL '99“ während der Pressekonferenz  im Juno 1998 in Limburg-Lindenholzhausen erlebte. Hier kann man nur Respekt zollen und neidlos anerkennen, was diese Männer leisten und organisieren. Ganz nebenbei gewinnen sie auch noch mit einer (für einen großen Amateur-Männerchor) traumhaften künstlerischen Leistung den "Deutschen Chorwettbewerb 1998"  in der Männerchorkategorie.  
Kein Wunder also, dass sich auch Ehrenpräsident Professor Eric Ericson aus Schweden soviel Engagement und Faszination nicht entziehen kann und sich bereit erklärt hat, gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter der "HARMONIE", Martin Winkler, für das künstlerische Niveau, die breite musikalische Vielfalt und die kompetente Besetzung der internationalen Jury zu sorgen.

Zu den prominenten Schirmherren des Festivals gehörten bisher Dr. Helmut Kohl, Gerhard Schrödern und  Angela Merkel.

Interessenten können über Telefon: 06431-73268 oder über e-mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   Informationen anfordern. 

Informationenen über das Harmonie Festival 2011 finden Sie unter  http://www.harmonie-festival.de

 

Login

Partner